Bayerischer Wald |
Geheimtip für Wanderer im Südosten Deutschlands. Von Nordwest bis Südost, etwa von Regensburg bis Passau, zieht sich ein mehrfach gefaltetes Mittelgebirge an der Donau entlang. Obwohl geologisch zusammenhängend hat sich seit dem zweiten Weltkrieg die Bezeichnung "Bayerischer Wald" eingebürgert. Dies diente als Unterscheidung zum tschechischen Böhmerwald, der zu Zeiten des Kalten Kriegs für deutsche Urlauber nahezu unerreichbar war. Mittlerweile allerdings haben Deutschland und Tschechien über den Gebirgsraum mehrere zusammenhängende Schutzgebiete für Flora und Fauna ausgewiesen, die Urlauber rund ums Jahr bereisen können. Noch bis in die 1990er Jahre waren andere deutsche Mittelgebirge, wie beispielsweise der Schwarzwald, bekannter und attraktiver als der Bayerische Wald, obgleich sich auch hier Erholungssuchende und Sportler in vielfacher Weise betätigen können. Der so genannte Hintere Bayerische Wald hat seine höchste Erhebung im 1456 m hohen Großer Arber und im Vorderen Bayerischen Wald im Brotjacklriegel. Sowohl im Sommer als auch im Winter kann man vielfältige Landschaften genießen oder "sporteln". Am Großer Arber wird auf den Skipisten bereits seit 1976 ein Weltcup ausgerichtet. Moderne Liftanlagen transportieren die Alpinskifahrer zum Gipfel, und die Arber-Bergbahn verbindet ganzjährig die Tal- mit der Gipfelstation. Viele hundert Kilometer an Wanderwegen gilt es zu entdecken, um dabei in verschiedenen Wirtschaften einzukehren. Neben Sport und Natur bietet die Region viele kulturelle und künstlerische Schwerpunkte. Besonders sei die Glasbläserei zu erwähnen, die an vielen Orten zu finden ist. Sehenswert sind die geschichtlich bedeutenden Städte Regensburg und Passau, dabei aber auch etliche kleinere Städte und Orte. Unterkünfte zwischen luxuriösen Hotels und bescheidenen Pensionen sind vor Ort bei den örtlichen Tourismuszentren einsehbar.
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